20.05.2015

Sozialministerin Altpeter zu Besuch im Seniorenzentrum in Hausach

Zu einer Diskussionsrunde zum neuen Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG) war Sozialministerin Altpeter diese Woche im Seniorenzentrum "Am Schloßberg" in Hausach.

Nachdem das Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz Baden-Württemberg (WTPG) nun seit rund einem Jahr in Kraft ist, ließ es sich Sozialministerin Katrin Altpeter nicht nehmen, bei einem Vor-Ort-Termin im Seniorenzentrum „Am Schlossberg“ in Hausach nachzufragen, wie es den Betroffenen im täglichen Alltag damit geht. Neben dem Einrichtungsleiter Dietmar Haas, einigen Pflegekräften und Heimbewohnern schloss sich der Diskussionsrunde der SPD-Ortsverein sowie Geschäftsführer der Orbau Burkhard Isenmann und Peter Reimer, Prokurist der Winkelwaldklinik an.

Hauptpunkte der Diskussion waren, die in der Bevölkerung vorherrschende Geringschätzung des Pflegeberufs sowie die im Gesetz festgelegten Standards der Personalvorgaben. Hier müsse seitens der Politik nachgebessert werden, damit der Beruf wieder attraktiver werde.

An den Standards möchte die Politik allerdings festhalten, da befürchtet wird, dass ohne eine Standardisierung der Personalvorgaben sich vereinzelte Pflegeanbieter an den zu Betreuenden bereichern würden – ohne dass deren Versorgung vollends gewährleistet wäre.

Ein weiterer Punkt war das Thema der generationsübergreifenden Begegnungen. Aktuell sei es so, dass Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Senioren kaum noch gemeinsame Berührungspunkte im Alltag haben, dem könne durch die Einführung von Mehrgenerationenhäusern begegnet werden.

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