Mit der eigen entwickelten Klimadecke setzt die orbau Firmengruppe auf eine moderne und nachhaltige Lösung in der Gebäudetechnik.
Hier finden Sie einige häufige Fragen zur Klimadecke – und die passenden Antworten dazu.
Wie kam orbau auf die Idee, eine Klimadecke zu entwickeln?
Die Idee entstand aus dem Wunsch, über Standardlösungen hinauszugehen. Klassische Systeme wie Klimasplitgeräte oder Fußbodenheizungen funktionieren zwar zuverlässig, bringen aber kaum Fortschritte in puncto Effizienz und Nachhaltigkeit.
Die Klimadecke zeigt, dass es auch anders geht: Sie arbeitet besonders energieeffizient, steigert den Wohnkomfort und leistet zugleich einen nachhaltigen Beitrag.
Ist die Klimadecke eine Eigenentwicklung von orbau?
Ja. Die Technik der Bauteilaktivierung wurde so weiterentwickelt, dass sie optimal in den Bauablauf von orbau-Projekten passt.
Durch vorkonfektionierte Fertigelemente lässt sich das System effizient, skalierbar und wirtschaftlich integrieren. Während andere Systeme oft manuell installiert werden, ist die ORBAU-Lösung auf Serienfertigung ausgelegt – mit hoher Qualität und Planungssicherheit zu einem bezahlbaren Preis.
Warum wurde die Technik in der Decke und nicht im Boden verbaut?
Der Boden ist aufgrund seiner Dämmung für diese Technik ungeeignet. In der Decke hingegen kann die Energie direkt über eine große Fläche abgestrahlt werden.
Im Kühlbetrieb sinkt die kühle Luft sanft nach unten, im Heizbetrieb verteilt sich die Wärme gleichmäßig im Raum – Möbel oder Teppiche beeinträchtigen die Wirkung nicht. So entsteht ein besonders angenehmes Raumklima.
Wie sieht es mit der Wartung aus?
Die Klimadecke ist wartungsarm und benötigt im normalen Betrieb keine regelmäßige Wartung.
Die Rohrleitungen liegen im unteren Bereich der Betondecke, sodass bei einem möglichen Schaden eine gezielte Reparatur mit überschaubarem Aufwand möglich ist.
Können Bewohner bedenkenlos in die Decke bohren?
In bestimmten Freibereichen – etwa für Lampen oder Haken – ist das problemlos möglich.
In anderen Bereichen sollte vor dem Bohren eine Prüfung, zum Beispiel mit einer Wärmebildkamera, erfolgen, um Leitungen nicht zu beschädigen.
Wie hoch ist die Vorlauftemperatur im Heizbetrieb?
Die Vorlauftemperatur liegt witterungsabhängig bei etwa 38 °C. Durch die große Strahlungsfläche kann das System mit niedrigen Temperaturen sehr effizient arbeiten – perfekt abgestimmt auf den Betrieb mit Wärmepumpe.
Welche Temperaturen gelten im Kühlbetrieb?
An warmen Tagen fließt Wasser mit rund 18 °C Vorlauftemperatur durch die Leitungen.
Das System kühlt die Räume gleichmäßig und zugfrei, ohne dass Tauwasser entsteht – für natürliche, behagliche Kühle.
Mit welchen Heiz- und Nebenkosten ist zu rechnen?
Die Heizkosten liegen mindestens auf dem Niveau einer Fußbodenheizung – oft sogar darunter.
Im Sommer sorgt die Photovoltaikanlage für zusätzlichen Vorteil: Der selbst erzeugte Strom kann genutzt werden, um die Räume zu kühlen.
Das reduziert den Strombezug von außen und senkt langfristig die Nebenkosten deutlich.
Welche Vorteile bietet die orbau-Klimadecke insgesamt?
Die Klimadecke verbindet Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit.
Sie sorgt im Winter für gleichmäßige Wärme, im Sommer für natürliche Kühlung – ganz ohne sichtbare Technik.
Dank niedriger Vorlauftemperaturen, wartungsarmer Bauweise und optimaler Kombination mit Wärmepumpe und Photovoltaik ist sie ein zukunftsfähiges Konzept für energieeffizientes Wohnen.
In welchen aktuellen orbau-Projekten wird bzw. wurde die Klimadecke verbaut?
Die Klimadecke wurde in den beiden Mehrfamilienhäusern in der Ortenaustraße in Elgersweier verbaut. Außerdem wird sie in Fischerbach im Mehrgenerationenwohnen und in Biberach im Neubau neben dem ehemaligen Gasthaus Kreuz eingesetzt.
Fazit:
Die Klimadecke steht für modernen Wohnkomfort und nachhaltige Gebäudetechnik.
Mit ihr schafft orbau ein Raumklima, das ganzjährig überzeugt – effizient, behaglich und ressourcenschonend.



